Leitbild des WerkHof Zehlendorf e. V.

„Jeder hat das Recht auf Bildung.“

(Allgemeine Erklärung der Menschenrechte)

 

„Jede Person hat das Recht auf Bildung sowie den auf Zugang zur beruflichen Ausbildung und Weiterbildung“

(Charta der Grundrechte der Europäischen Union)

 

Der WerkHof Zehlendorf verfolgt als gemeinnütziger Anbieter in der Benachteiligtenförderung das Ziel, jungen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Für die Gründer  des WerkHof Zehlendorf stand die Einheit von Kultur, Politik, Arbeit und Bildung im Vordergrund. Es sollten durch die Ausbildung auf eigenen Baustellen in Berufen des Bauhauptgewerbes neue Räume für ein selbstbestimmtes Leben geschaffen werden. Heute sind wir unter veränderten politischen und sozialen Rahmenbedingungen stärker darauf orientiert, jungen Menschen ein Leben unabhängig von staatlichen Transferleistungen zu ermöglichen und bei ihnen den Wunsch nach dieser Unabhängigkeit zu entwickeln und zu festigen.

Ungeachtet dieser Veränderungen war und ist das Leitmotiv unseres Handelns der Grundsatz, dass Bildung und besonders berufliche Bildung der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe ist. Wir fördern aus diesem Grund sozial benachteiligte oder individuell beeinträchtigte junge Menschen in der Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf in ihrer Entwicklung. Hierfür hält der WerkHof Zehlendorf e. V. sozialpädagogisch begleitete Angebote der Beruflichen Orientierung, der Berufsvorbereitung und der Berufsausbildung bereit.

Alle Angebote sind grundsätzlich davon geprägt, dass die Jugendlichen als Ganzes gesehen werden und nicht einzig unter dem Aspekt der beruflichen Integration. Das fachliche Handeln ist auf die jeweils individuelle Situation bzw. Problemlage zugeschnitten. Den Jugendlichen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre Persönlichkeit und ihre Potenziale voll zu entfalten. Sie sollen lernen, respektvoll mit sich und anderen umzugehen und Verantwortung zu übernehmen.

Die Berufliche Orientierung oder Berufsvorbereitung, die Berufsausbildung und letztendlich die Aufnahme einer Arbeit werden dabei als ein Prozess betrachtet, der so zu gestalten ist, dass er für die Jugendlichen eine Einheit bildet.

Ziel ist eine dauerhafte soziale und berufliche Integration als Voraussetzung für ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben.